| Benford - Verteilung wird auch für Unternehmer immer wichtiger! |
|
|
| Samstag, den 04. Oktober 2008 um 09:47 Uhr | |||
|
Ob Sie es glauben oder nicht, aber die Finanz arbeitet bereits mit der Benford-Methode! Deshalb sollten auch Sie darüber unbedingt bescheid wissen! Das Finanzamt versucht mit einer Methode, die der Physiker Frank Benford durch die Logarithmentafeln erkannte, zu arbeiten. Benford leitet in seiner These ab, dass Zahlen in einer ganz speziellen Häufigkeit vorkommen. Zum Beispiel kommt die Anfangsziffer 1 in 30,1 % aller Fälle vor, während die Anfangsziffer 5 nur in 7,9 % usw. vorkommt. Nun, das Ganze wird schon so stimmen. Das Finanzamt glaubt der Benford-Methode. Das Finanzamt ist fest der Meinung, dass es mit der Benford-Methode Steuerhinterziehungen und Betrügern auf die Schliche kommen kann. Aber die Überprüfung nach Benford ist in Österreich noch sehr umstritten und wir empfehlen daher Unternehmern sich in einschlägigen Steuerfachzeitschriften zu erkundigen. Otti und Partner OG, Unternehmensberatungs- und Bilanzbuchhaltungsgesellschaft in Klagenfurt, Bahnhofstraße 22 oder auch Ihr Steuerberater kann Ihnen auf Wunsch entsprechende Lektüren vorlegen. Eines sollten Sie aber wissen, in Deutschland führt eine Abweichung von dieser Benford-Verteilung bereits zu einer Schätzungsbefugnis! Allem Anschein nach ist es daher nur mehr eine Frage der Zeit, wann auch in Österreich die Beford-Methode zu greifen beginnt.
|