Die Wirtschaftskrise wird einer der größten Herausforderungen für die Gastronomie darstellen. „Rasch auf neue Gästebedürfnisse eingehen“ PDF Drucken
Dienstag, den 17. März 2009 um 08:07 Uhr

Fast alle Experten sind sich einig, diverse Studien untermauern die Zahlen.
30% !!! der Gäste wollen ihren Gastronomiebesuch einschränken. Die Gastronomie wird sich zukünftig viel mehr um seine Gäste bemühen müssen. Nur wer rechtzeitig reagiert wird ohne größeren Schaden die Krise bewältigen.

Prüfen Sie:

  • Welche Speisen sind wirtschaftlich nicht tragbar?
  • Haben Sie schon darüber nachgedacht vermehrt gesunde Nahrungsmittel zu verwenden?
  • Kennen nur Sie selbst die Qualität der Speisen? Wäre es nicht vorteilhaft den Gästen die Qualität über ihre Speisenkarte vor zu stellen?
  • Denken Sie doch mal darüber nach, wie Sie eine innovative vielleicht sogar einzigartige Karte kreieren können. Lassen Sie sich von einem Werbefachmann beraten. Wie bei Ihrem Steuerberater oder Anwalt ist bei vielen Werbeagenturen die erste Beratungsstunde gratis. Klären Sie diesen Punkt schon bei der Terminvereinbarung ab!
  • Sind Sie schon auf die Idee gekommen Preisverhandlungen mit Ihren Lieferanten zu führen. Auch hier können Sie Potenzial schöpfen!
  • Denken Sie doch über Familienangebote oder Gruppenangebote nach (Stichwörter: Familienriesenwiener, Familienbretteljause, Riesenburger, Meterwurst, Riesenkäsenudel oder aber elegante Kreationen mit Salaten, Obst und Gemüse usw. Das Auge isst immer mit!
  • Seien Sie kreativ, bieten Sie zum Salat eigenes Hausdressing an und überhaupt sollten Sie nachdenken, was Sie anbieten könnten, was in unmittelbarer Nähe nicht angeboten wird. Surfen Sie im Internet und Sie werden staunen, was alles möglich ist!
  • Was spricht gegen einen Getränkepass und oder Speisepass. Ihr ganz persönlicher Service könnte sein, dass Sie die Pässe für Ihre Gäste verwalten. Kein Verlieren oder Vergessen, keine überfüllte Brieftasche mit Schreibkram ist mehr erforderlich.
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Gebiet Produkte, Qualität, Verkauf, Freundlichkeit? Viele Hotels machen dies schon lange. Machen Sie es doch auch!
  • Was spricht gegen einen „Gruß“ (Kleinigkeit vor dem bestellten Essen) aus der Küche?
  • Stellen Sie gratis Salzgebäck zu Verfügung? Denken Sie auch darüber nach: denn salziges macht durstig und verführt dazu, mehr zu trinken.
  • Checken Sie Ihre Fixausgaben. Schreiben Sie an Ihre Versicherung und verweisen auf die schwierige Lage und fragen Sie nach einem Treuerabatt. Dasselbe gilt für den Vermieter oder Verpächter. Machen Sie auch bei Ihrer Bank Druck und bitten Sie um günstigere Konditionen. Prüfen Sie ob Sie durch den Wechsel eines Stromanbieters Einsparungen vornehmen können.
  • Vergessen Sie nicht, dass im Förder-Dschungel das eine oder andere Förderpaket auch für Sie dabei sein kann. Fragen Sie bei Ihrer jeweiligen Landesregierung, Stadt, Gemeinde, Wirtschaftskammer oder bei Ihrem Steuerberater nach.
  • Klären Sie ab ob Ihre Mitarbeiter effizienter und dadurch wirtschaftlicher in Ihren Betrieb arbeiten könnten.
  • Überprüfen Sie laufend den Wareneinkauf mit dem Warenverkauf, nur so können Sie prompt reagieren.
  • Beachten Sie, dass wenn Sie über das AMS (Arbeitsmarktservice) Mitarbeiter ob in Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung einstellen, immer eine ein- oder zweiwöchige Arbeitserprobung mit dem AMS vereinbaren. Dieser Zeitraum ist dann für Sie absolut kostenlos. Tipp: Außerdem fragen Sie immer generell nach Förderungen vor der Einstellung eines Mitarbeiters welche durch das AMS vermittelt wurde nach. Sehr oft werden Förderungen gewährt auf welche man nicht verzichten sollte.
  • Nicht uninteressant können Integrationsunternehmen sein. Erkundigen Sie sich beim zuständigen Arbeitsmarktservice oder beim Bundessozialamt nach solchen Unternehmungen. Dabei ist es durchaus möglich, dass Mitarbeiter welche ins Arbeitsleben Integriert werden sollen bis zu 100% gefördert werden. Brauchen Sie eine Küchenhilfe, Reinigungshilfe, Thekenhilfe oder Hausmeister, so melden Sie sich bei Bedarf bei diesen Integrationsunternehmen an. Wenn die richtige Person dabei ist, wird man mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Es gäbe noch viele weitere Ansätze die in die Tat umgesetzt werden können. Aber eines sollte Ihnen klar sein: Nur Sie selbst können etwas verändern, das wiederum bedarf Ihren vollen Einsatz! Warten Sie nicht bis auch Sie die Krise voll erwischt hat und belügen Sie sich nicht selbst mit der Erklärung „allen geht es schlecht, da kann ich als einzelner an meiner Situation auch nichts daran ändern“.


Otti & Partner aus Klagenfurt Unternehmensberatungs- und Bilanzbuchhaltungsgesellschaft oder Ihr Steuerberater informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch. Otti & Partner insbesondere Herr Roland Otti und Herr Erich Krammer freuen sich auf einen Anruf oder Besuch in den Kanzleiräumlichkeiten in Klagenfurt in der Bahnhofstraße 22. Telefonisch erreichen Sie Herrn Roland Otti oder Herrn Erich Krammer unter 0463/318522.

 
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